06. April 2018 | 19:45 Uhr

We are Temporary

Project Pitchfork

Tour 2018

Was kann man noch über PROJECT PITCHFORK schreiben? Über eine Band, die ein ganzes Genre aus der Taufe gehoben, ein Heer an Epigonen herangezüchtet und doch nie eingesehen hat, das Zepter auch nur einmal aus der Hand zu legen? Zählen nicht die unzähligen Klassiker mehr, die bereits die zweite Generation leidenschaftlicher Dark-Electro-Jünger auf die Tanzflächen treiben? Wiegt nicht eine Anekdote wie die, dass es PROJECT PITCHFORK waren, die Rammstein einst als Tour-Support dabei hatten, schwerer als jedes Wort?

 

Nun, vielleicht kann man ja doch noch etwas schreiben. Das hingegen ist einzig und allein der Tatsache geschuldet, dass Peter Spilles nicht müde wird, sich, sein Projekt und seinen Sound stetig neu zu erfinden, seine Kunst immer wieder zu reflektieren, neu zu verorten und sich nie auf den Lorbeeren seines bisherigen Schaffens auszuruhen. Wie dieses theoretische Gefasel in Musik gefasst klingt, zeigen die Titanen des düsteren Electro auf „Blood“. Keine Kampfansage, kein Aufmucken, keine bemühte Steigerung in immer lächerliche Extreme oder Plattitüden. Nein, „Blood“ ist nichts Geringeres als ein weiterer stählerner Beweis, dass jedwede Revolution, jeder kümmerliche Putschversuch schon an diesem Bollwerk namens PROJECT PITCHFORK zerschellen wird. Bis hier und nicht weiter – das gilt auch nach über 20 Jahren Bandgeschichte.

 

An unseren Händen klebt Blut. Das ist in Zeiten wie diesen nichts ungewöhnliches, wird uns von „Blood“ aber auf überaus nachdrückliche Weise vor Augen geführt. Der ebenso simple wie effektive Albumtitel ist als großes Oberthema, aber auch als Vorsilbe aller Tracks dieses wuchtigen Angriffs zu verstehen. Die Stücke heißen „Moon“, „Loss“ oder „Money“, an sich alltägliche Worte, die erst unter Zuhilfenahme des Titels ihre düstere Bedeutung entfalten. Blut als Währung, Blut als bestimmender Faktor ergeben einen blutigen Marsch gegen Ungerechtigkeit, Krieg und Unterdrückung, eine elektronische Initialzündung für mehr Selbstbestimmung.

 

„Blood“ ist nicht nur ein weiteres Album aus einer routiniert laufenden Maschine. Düster, bedrohlich, treibend und hymnisch wie eh und je, gelingt PROJECT PITCHFORK nach „Black“ schon wieder die große Überraschung: Ein in sich verzahntes, clever durchdachtes und ganz nebenbei höllisch kraftvolles Album, das auf der Tanzfläche vor allem für eines sorgen wird: Blutige Füße.

21. April 2018 | 19:30 Uhr

Massendefekt

Pazifik Tour 2018

Ein Abend mit MASSENDEFEKT? Du singst, du tanzt, du schwitzt, du lachst, du wirst berührt. Ein Abend mit MASSENDEFEKT bleibt hängen. Hier kommt eine Band, die Bock hat, zu spielen. Wenn andere Bands auch nah an ihren Fans sind – MASSENDEFEKT sind näher.

 

Und wenn die Band das nächste Mal in Deine Stadt kommt, bist du wieder dabei. Musikalisch bewegen sich MASSENDEFEKT im breiten Spektrum der der deutschsprachigen Rockmusik, mal mit mehr Punk-, mal mit mehr Popeinfluss. Dabei aber mit immer größtmöglichem Abstand zu abgegriffenen Deutschrockklischees. Die Texte sind direkt aus dem Leben gegriffen, es geht um Freude, Glück oder Wut, es wird aber niemals gefühlsduselig – versprochen, denn MASSENDEFEKT machen vor allem eines: Spaß!

 

Mit ihrem letzten Album „Echos“ sind MASSENDEFEKT erneut deutschlandweit auf Tour und schicken sich an Ihre alten und neuen Fans zu begeistern. Seit Jahren wächst Ihre Fangemeinde: Die Festivaltour im Sommer 2014 und 2015 unter anderem mit Auftritten beim Deichbrand, With Full Force. Big Day Out und dem Open Flair Festival hat der Band wieder neuen Zulauf bereitet. Sag‘ also nicht, wir hätten es dir vorher nicht gesagt: Ein Abend mit MASSENDEFEKT lässt dich schweißgebadet, ausgepowert und mit einem Lächeln zurück.