01. Oktober 2017 | 20:00 Uhr

Wendja

Poet & Prolet tour 2017

Wendja musste in der österreichischen Provinz mit verschiedenen Welten klarkommen: Vater aus Peking, Mutter aus dem Ort. Jahrelang schrieb er, baute Beats, sang. „Es war magisch: Obwohl ich es nie gelernt hatte, kamen Lieder heraus. Es gab keinen Druck.“ Aber erst nach Zivildienst und Wirtschaftsuni nahm er Musik richtig ernst und brachte den Knoten zum Platzen: Mit seinem Duo landete er zwei #1-Singles, ein Platin- und zwei Goldalben. „Obwohl ich mit einem Kumpel auf der Bühne stand, war ich nicht mit dem Herzen dabei.“ Der Weg zu sich selbst führte Wendja 2013 über ein #4-Soloalbum – danach brauchte der junge Musiker eine Pause, um sich mit seiner Zerrissenheit auseinanderzusetzen. Erlösung kam mit der Rückbesinnung auf seine Wurzeln: „ ‚Wen Dja’ ist mein chinesischer Name. Übersetzt bedeutet das ‚Beste Sprache’. Unbewusst haben mir meine Eltern den perfekten Künstlernamen also schon in den Pass geschrieben.

 

Plötzlich wird alles klar. Er schließt mit den Kontrasten seiner Persönlichkeit Frieden und spielt auf dem neuen Album sogar souverän damit. Wendja kann Raps mit Köpfchen, tiefer gelegten Pop und heiße Tracks zum Runterkommen. Er bietet krasse Bandbreite, perfekt komprimiert im Albumtitel „POET & PROLET“, das im Frühjahr 2017 erscheinen wird. Produziert haben Quarterhead und Arschtritt Lindgren, die Wendjas Stimme messerscharf in Szene gesetzt haben. Die Tracks auf „POET & PROLET“ changieren von megalässig bis ganz schön heftig und sind ab Herbst 2016 auch endlich live zu sehen, wenn er Sierra Kidd auf seiner „Bad Guys Go To Hell“-Tour als Special Guest begleiten wird.

04. Oktober 2017 | 20:00 Uhr

MF Ruckus | Kickin Valentina

Nitrogods

Roadkill BBQ Tour

Schluss mit endlosen Studiotricksereien, mit Sound-Samples, künstlich auf Spur gebrachten Schlagzeugparts und computergesteuerten Korrekturen suboptimaler Leadgesänge. Die Zeit ist reif für eine Rückbesinnung auf die wahren Werte der Rockmusik, also auf Ehrlichkeit, handwerkliches Können und echtes Herzblut. Kurz um: Die Zeit ist reif für Nitrogods! Das Motto dieses spektakulären Rocktrios: Drei Mann, drei Ecken und No Bullshit Rock ́n` Roll!

 

Das neue NITROGODS Album "Roadkill BBQ" erscheint am 26. Mai 2017 weltweit , im Herbst geht es dann auf große "Roadkill BBQ Tour".

 

Begleitet werden die NITROGODS von den beiden US Hardrock-Bands MF Ruckus und Kickin Valentina.

06. Oktober 2017 | 20:00 Uhr

Oliver Polak

Über alles

Oliver Polak ist fett und immer schlecht gekleidet. Sagen die Ideenlosen. Vielleicht hat seine emsländisch jüdische Herkunft ihm den Sinn seines Lebens und seines einzigartigen Humors diktiert: eine nachhaltige Auseinandersetzung mit Antisemitismus, Hass, Sex und Perversionen, jenseits der etablierten Tabus.

Der gebürtige Papenburger fällt im trostlos-unterhaltsamen Midlife-Crisis-Alter (40) jedoch nicht nur körperlich aus gewohnten Formen, sondern ist als deutsch jüdischer Stand-up-Comedian auch verbal unorthodox. Würde es ein „Lied der Juden“ geben, Oliver Polak wäre die verpönte erste Strophe: „Polak, Polak über alles!“

Seine Ich bezogene Fleischbeschauung unter der Jogginghosen-Kordel sowie sein depressives Innenleben haben ihm zu Aufmerksamkeit, Erfolgen und Preisen verholfen.

 

Als Fernsehmoderator wurde er jüngst für seine Late-Night-Show Applaus und raus mit dem Grimme-Preis 2017 ausgezeichnet und erhielt ausserdem für Das Lachen der Anderen (WDR) den Deutschen Fernsehpreis 2017. Er ist Kolumnist für Die Welt („Supersad“) und zweifacher Bestsellerautor (Ich darf das, ich bin Jude & Der jüdische Patient). Seine ausverkauften Bühnenshows „Jud Süss-Sauer“ und „Krankes Schwein“ spielte er in drei Ländern.

 

Mit seiner neuen Show „Über Alles“ möchte Oliver Polak die sozialen Seismographen polarisieren, die Shitstorm-Reflexe überdehnen und Hashtag-Hater triggern. Er ist der impulsive Gegenpol für alle Comedy-Fans, die den deutschen Steuersparer-„Kennste“-Humor nicht als aufklärerische Unterhaltung verkauft bekommen wollen. Polaks eigener Anspruch ist ein beständiges Hinterfragen überholter Denkmuster, der bürgerlichen Benimmregeln und ungeschriebenen Society-Gesetze, von denen er sich als Privatperson nur vehement mit artistisch-asozial artikulierten Tabubrüchen abgrenzen kann. Auch diesmal geht es um das nackte Leben und um sein Gegenteil, um Alles und um Nichts - halt “Über Alles”.

 

 

Oliver Polak ist der Jackson Pollock des ungepflegten Auftritts, der mit seiner ungemütlichen Meinung gerne auch abstrakt über unterschiedlichste Themen hinweg spritzt: Sind Menschen mit Down-Syndrom automatisch schlecht drauf? Was haben Neger mit Nekrophilie zu tun? Beantwortet die Philosophie wirklich größere Menschheitsfragen als die Pädophilie? Was hat der neue deutsche Nationalismus mit der ungerechtfertigten Wertschätzung schlechter deutscher Schauspieler gemeinsam? Wie viel Sodomie ist gut für den Hund? Wie läuft eine professionelle Begattung von Leichen vor ihrer Bestattung ab? Wer bietet mehr Freizeit und Fun: Rassismus oder Religion? Polaks Programm führt über die immer schon verdrängten Fragen im Zeitalter einer ständig kommentierenden Konsumkultur hinweg und offenbart seinem Publikum auf gewohnt launische und unvorhersehbare Weise stets tiefere Abgründe, die jedem Einzelnen die amüsante Bedeutungslosigkeit des eigenen, traurigen Daseins, Looks und Styles vor Augen führen.

08. Oktober 2016 | 20:00 Uhr

The Coronas

Live 2017

HE CORONAS ist eine vierköpfige Indie-Rockband aus Terenure, Dublin. Gegründet wurden sie unter dem Namen „Kiros“, als die Musiker gerade 15 Jahre alt waren. Seit 2003 haben die vier Freunde, die seit gemeinsamen Highschool-Zeiten zusammen auftreten, verlässlich jede ihrer Veröffentlichungen hoch in die irischen Charts gebracht.

 

Ihr lebendiger Alternative-Rock mit unleugbarem Pop-Appeal hat auch in den USA gezündet, wo die jungen Iren im Rahmen ihrer Tournee begeisterte Reaktionen ernteten. Das erste Album „Heroes or Ghosts“ wurde im Oktober 2007 veröffentlicht, und kam in den irischen Charts auf Platz 24. Das zweite Album „Tony Was An Ex-Con“ wurde am 25. September 2009 veröffentlicht und erreichte Platz 3. Es gewann 2010 den Meteor Award für das beste Album, vor U2 und Snow Patrol. 2011 veröffentlichte die Band ihr drittes Studioalbum Closer to You, das von Tony Hoffer (The Kooks) produziert wurde. Nun sind sie zurück und kommen mit einem neuen Album im Gepäck auf Deutschland Tour 2017.

21. Oktober 2017 | 20:00 Uhr

Montreal

Schackilacki Stuttgart

Ab Oktober touren Montreal im Rahmen ihrer "SCHACKILACKI" Tour durch insgesamt 14 Städte in der Schweiz, Österreich und Deutschland. Im Juni erscheint ihr gleichnamiges sechstes Album.

 

In Yonas, Max und Hirsch von Montreal steckt weit mehr als nur ein musikalisches Talent: Hirsch etwa war 1989 Deutscher Jugendmeister im Rückwärtsbuchstabieren und gewann 1993 in Kobe die japanische Meisterschaft im Zen-Bogenschießen. Yonas gilt als brillanter Barock-Violinist und hat einen Stimmumfang von vier (4!) Oktaven. Max zog im Alter von sieben Jahren auf eigenen Wunsch für zwei Jahre zur Meditation in ein Kloster in Nepal. Anschließend bestieg er als erster Minderjähriger den Mount Everest – mit verbundenen Augen.

 

2002 wurde Yonas, Max und Hirsch wenig überraschend die Weltherrschaft angeboten, aber sie lehnten ab, um sich im Jahr 2003 wichtigeren Dingen zu widmen: Sie trafen sich zur ersten Probe ihrer Band Montreal. Zumindest der letzte Halbsatz entspricht in Teilen der Wahrheit. Bereits zwei Jahre darauf erschien ihr erstes Album "Alles auf schwarz". Seitdem folgten etliche Konzerte in über 17 Ländern, unter anderem mit der Bloodhound Gang, Slime, Royal Republic, Madsenund Ignite. 2011 gründeten sie ihr eigenes Label "Amigo Records". Im Juni veröffentlichen Montreal nun ihr sechstes Album "SCHACKILACKI", mit dem sie nicht die Sektflöten dieser Welt live beglücken werden, sondern ausschließlich die guten Läden mit Bier und Schnaps im Ausschank. In insgesamt 14 Städten macht die Band Halt. Tickets sind ab sofort auf Merchcowboy.de, eventim.de sowie an allen bekannten VVK-Stellen erhältlich.

22. Oktober 2017 | 20:00 Uhr

Ali As

Tour 2017

Dass Ali As schon über zehn Jahre ein Teil des deutschen Rap-Games ist, würde man nicht unbedingt denken. Dafür bewegt sich der 37-jährige in allen Belangen viel zu sehr auf Höhe der Zeit und doch fernab irgendwelcher Trends. Er hat luftdichte Endlosreimketten, die jeden Rap-Fan mit Silbenzähl-Fetsch ins Schwitzen bringen, er hat eine von Humor, Eloquenz und Ernsthaftigkeit gleichermaßen geprägte Delivery, er hat Themen und er hat Bars - für sich und für andere. Wer ist dieser Typ, der von sich behauptet Poet, Prolet und Prophet in einer Person zu sein. Aber wer ist der Typ eigentlich? Geboren wird Ali As als Zulfiqar Ali Chaudhry 1979 in München, genauer: dem südlich gelegenen Stadtteil Solln. An Rap ist damals noch nicht zu denken - wohl aber an eigene Hörspiele, die er mit seinem Kassettenrekorder aufnimmt und die Titelmelodien und Geräusche von Serien wie »Die drei ???« zweckentfremdet. 1990, Ali As ist gerade 11 Jahre alt, kommt dann doch der Rap hinzu. Zuerst hört nur Musik von der Sugarhill Gang, Naughty By Nature oder dem kanadischen Duo Dream Warriors – dann fängt er selber an Musik zu machen. Als Teil Crossover-Combo Artzone vereint Ali As ab 1995 sein Faible für Rap mit der Vorliebe für Hardcore-Bands wie Rage Against The Machine, Clawfinger und Rollins Band. Am Anfang übersetzt er noch Texte seiner Lieblingsbands aus dem Englischen, dann kommen irgendwann die ersten eigenen Lyrics dazu.

 

1999 öffnet in München der Flava Club, welcher inner- aber auch außerhalb Münchens regelmäßig HipHop-Parties veranstaltet, seine Pforten. Ali As engagiert sich als Fahrer bei den Gigs von Münchener MCs wie Weeh78, Passt Shawn oder DJ Redrum und schaut auch regelmäßig bei den sonntäglichen Freestyle-Contests vorbei. Irgendwann steht er auch mal auf der Bühne und bringt seinen ersten Freestyle. »Weeh78 war damals eine große Inspiration für mich. Er hat unter der Woche irgendwelche Anekdoten erlebt und sie dann jeden Sonntagabend in seine Freestyles eingebaut«, erinnert sich Ali As. Die Folge: Schon damals entwickelt Ali As einen hohen Anspruch an sich und seine Reimfertigkeit. »Die anderen waren schon viel weiter als ich. Also musste ich schauen, dass ich das Handwerk beherrsche, damit ich nicht als Rookie auffalle.«

 

Abseits der Bühne läuft bei Ali As aber immer noch ausschließlich US-Rap. Als er 1999 aber den Featurepart des jungen Samy Deluxe auf dem zweiten Freundeskreis-Album »Esperanto« hört, hat er das erste Mal den Eindruck, dass deutscher Rap doch cool sein kann. In den darauffolgenden Jahren sind die Sprachgewandtheit von Samy Deluxe und die Ignoranz des jungen Eko Fresh entscheidende Einflüsse für Ali As, der schon damals die sich stetig wandelnde US-Rap-Szene beobachtet und Mixtapes als Promotools für sich entdeckt. Auf Veröffentlichungen wie »A$talavista, Baby!« und »Ich bin ein Star, holt mich hier raus!« paart er seine ignorant-humorvollen Reimketten lange vor dem Rest der Szene mit melodiösen Hooks – und wird 2005 bei Samy Deluxe’ Label Deluxe Records gesignt, wo er in den Jahren darauf eine aus den Mixtapes »Wie baut man eine Bombe?« und »Der Countdown läuft« so wie seinem Debütalbum »Bombe« bestehende Trilogie veröffentlicht. Während seiner Zeit bei Deluxe Records ist Ali As nicht nur musikalisch aktiv, sondern ist dem derzeit grassierenden Videoblog-Wahnsinn des deutschen Rap bereits 2007 um Jahre voraus und stellt in der labeleigenen Internet-Show »Deluxe Zoom« sein komödiantisch Potential unter Beweis, nur um ein gutes Jahr später in der RTL-2-Show »Der Bluff« an der Seite von Xatar und Bintia einen Literaturstudenten zum Gangsterrapper zu machen. Als Deluxe Records aus wirtschaftlichen Gründen schließen muss, wird es ruhig um Ali As, der in dieser Zeit kleinere Schauspielerrollen – unter anderem im Bergsteigerdrama »Nanga Parbat« - annimmt.

 

2011 wird Ali As – eher zufällig - Teil von Kellerkommando. »Die Jungs haben fränkische Volksmusik mit Rap gemischt und für eine Handvoll Auftritte noch einen Ersatz für ihren ausgefallenen Rapper gesucht.« Ali As begleitet die Crossover-Combo bei Festivals wie dem Chiemsee Reggea Summer und auf Einladung des Goethe Institutes ins mexikanische Guadalajara – und rappt dann auch auf dem Debütalbum »Dunnerkeil«. »Auch wenn diese Sache manchmal von außen belächelt wurde, war sie es wert, weil dadurch Weichen für mich gestellt wurden – und meine Verses waren halt trotzdem besser als vieles, was meine Kollegen in der Zeit als Vollzeit-Rapper veranstaltet haben«, sagt Ali As. Nach dem Ali As und Kellerkommando 2013 wegen persönlichen Differenzen getrennte Wege gehen, veröffentlicht der Münchener mit der »EMWIMO«-EP sein erstes Solorelease seit fünf Jahren, kehrt endlich wieder zu alter Stärke zurück und vermengt das gewohnt sture Sprücheklopfen mit einer pointierter Beobachtungsgabe und neuer Ernsthaftigkeit zu reflektierten Rap-Songs. Etwas, dass sich nach dem Wechsel zum Label Embassy of Music auch auf seinem zweiten Album »Amnesia« im Jahr 2015 fortsetzt. Für die 13 Songs tut er sich endlich wieder mit Hausproduzent ELI zusammen, der ihn schon seit Flavaclub-Tagen begleitet und der dem Album als Executive Producer mit der Hilfe von David Ruoff und Max Gain ein stimmiges Soundbild gibt. Auf den atmosphärischen Arrangements ist Ali endlich ganz er selbst: Prophet, Poet und Prolet. Mit genau dem richtigen Gemisch aus Punchlines, Themenvielfalt, Humor, Ernsthaftigkeit, Sound und Swinag steigt »Amnesia« im Januar auf Platz 17 der Charts ist für viele da schon eines der Alben der gesamten Spielzeit 2015. »Du kannst dir zehntausend Beats picken und mit den bekanntesten Produzenten zusammenarbeiten. Aber wenn zwei Typen ins Studio gehen und geile Musik machen, ist das unbezahlbar. Das macht ein cooles Team aus«, sagt Ali As. Nach dem ELI und David Ruoff im letzten Jahr das Nummer-1-Album »Mama« von MoTrip produzierten, ging es wieder mit Ali As ins Studio. Herausgekommen ist dabei »Euphoria« - das dritte Album des selbstbetitelten Propheten, Poeten und Proleten Ali As ist die bis dato wohl beste Platte des komplettesten MCs dieses Landes. Mit um die Ecke gedachten Punchlines, beinahe unverschämten Reimschemata, tiefgründigen Themen genau so wie arroganten Ansagen. So eingängig wie eigen, gespickt mit für die Szene gedachten Insidern und doch so weitsichtig und allgemeingültig, dass jeder da draußen, ganz genau weiß, was gemeint ist. So vielschichtig und gleichzeitig aus einem Guss klang deutscher Rap schon lange nicht mehr.

 

»Euphoria« steigt auf Platz 6 in den Charts ein und die Single »Lass Sie Tanzen« mit Namika steht ein gutes Jahr nach Release kurz vor Goldstatus. Ali As arbeitet mit Kollegah und MoTrip zusammen und erspielte sich mit über 60 Shows im Jahr 2016 einen Namen als Live-Rapper erster Güte. Das neue Selbstbewusstsein mündet diesen Sommer in seinem neuen Album »Insomnia«, das gleichzeitig auch den Abschluss der Trilogie mit den dazugehörigen Alben »Amnesia« und »Euphoria« bildet. Insomnia Tour 2017 Dass ALI AS schon über zehn Jahre ein Teil des deutschen Rap-Games ist, würde man nicht unbedingt denken. Dafür bewegt sich der 37-jährige in allen Belangen viel zu sehr auf Höhe der Zeit und doch fernab irgendwelcher Trends. Er hat luftdichte Endlosreimketten, die jeden Rap-Fan mit Silbenzähl-Fetsch ins Schwitzen bringen, er hat eine von Humor, Eloquenz und Ernsthaftigkeit gleichermaßen geprägte Delivery, er hat Themen und er hat Bars – für sich und für andere. Wer ist dieser Typ, der von sich behauptet Poet, Prolet und Prophet in einer Person zu sein. Aber wer ist der Typ eigentlich? Für ALI AS hätte 2016 nicht besser laufen können: Sein Album „Euphoria“ stieg auf Platz 6 in den Charts, die Single „Lass Sie Tanzen“ mit Namika erreichte mit mehr als 200.000 verkauften Einheiten ein gutes Jahr nach Release Goldstatus, er arbeitet mit Kollegah und MoTrip zusammen und erspielte sich mit über 60 Shows in einem Jahr einen Namen als Live-Rapper erster Güte. Das neue Selbstbewusstsein mündet am 30. Juni in seinem neuen Album „Insomnia“, das gleichzeitig auch den Abschluss der Trilogie mit den dazugehörigen Alben „Amnesia“ und „Euphoria“ bildet. Ab September geht’s dann für ALI AS auf Tour!

29. Oktober 2017 | 20.00 Uhr

Intergalactic Lovers

Tour 2017

Der erste Schritt einer Reise ist immer der schwerste, doch die INTERGALACTIC LOVERS lassen ihn mühelos erscheinen. Die vierköpfige Formation aus Belgien feierte mit ihren ersten zwei Alben sowohl zu Hause als auch im Ausland enorme Erfolge. Die packende Energie ihrer Live-Shows verschmilzt mit pointiertem Songwriting, welches oftmals intime und persönliche Themen erkundet.

 

Ihr drittes Album geht jedoch noch einen Schritt darüber hinaus. Die erste Single ´Between The Lines` erscheint am 2. Juni - ein erstes Anzeichen, wohin der neue Weg führen könnte. Alles an dem Song scheint präzise und fokussiert. Die Arbeit einer Gruppe in völliger Kontrolle ihrer kreativen Prozesse. Die messerscharfen Post-Punk Gitarrenriffs erinnern an die raffinierte Melancholie von Bands wie Interpol, Editors oder sogar The Cure. Die pochende Bassline hingegen ist New Order vom feinsten.

 

Lara Chedraouis Gesang setzt dem Song die Krone auf. Mit einer Mischung aus der unnachgiebigen Sehnsucht einer PJ Harvey und dem unverfälschten Stil Karen Os, bewahrt die INTERGALACTIC LOVERS Frontfrau dennoch stets ihre Unabhängigkeit und ihren eigenen Ansatz.

 

Es ist das Zusammenspiel all dieser Elemente, welches die INTERGALACTIC LOVERS auf die nächste Ebene befördert. Mit ´Between The Lines` gelingt es der Band die unglaubliche Atmosphäre ihrer Liveshows in einem Song festzuhalten und erlebbar zu machen. Um noch einen draufzusetzen drehte die Band ein spektakuläres Video, welches dem einflussreichen belgischen Maler René Magritte die Hochachtung erweist. Die INTERGALACTIC LOVERS machen hiermit den perfekten ersten Schritt zur Fortführung ihrer großen Reise.